Manche Träume brauchen einfach ein bisschen länger – so wie guter Wein oder der perfekte Sonnenuntergang über den Weinbergen. In unserem Fall: über 20 Jahre!
Aber hey – was lange währt, wird endlich urlaubswürdig! 🍷☀️
Wie alles begann...
Schon als Jugendliche hatte ich Hummeln im Hintern – Reiselust-Hummeln, um genau zu sein. Andere sammelten Sticker oder Bravo-Poster, ich sammelte Flugmeilen (na ja, zumindest in Gedanken).
Also war klar: Nach der Matura geht’s in Richtung Tourismus. Menschen, Kulturen, Gastfreundschaft – das war mein Ding! Mein erster Job im Reisebüro war dann auch wie ein Sechser im Lotto für Weltenbummler: Asien, USA – ich war zwar im Büro, aber mein Kopf war ständig irgendwo zwischen Bangkok und New York unterwegs. 🌏
Und plötzlich: USA!
2005 bekam mein Mann ein Jobangebot in den USA.
Klarer Fall von: „Wir sind dabei!“
Der Plan war einfach – 3 Jahre Amerika, dann zurück in die Südsteiermark. (Spoiler: Hat nicht ganz so geklappt. 😅)
Während unseres Abenteuers drüben bauten wir unser Wohnhaus – und direkt daneben stand ein kleines, etwas in die Jahre gekommenes Häuschen zum Verkauf. Die Vernunft sagte „Nein“, das Herz sagte „Ach, komm schon!“ – und das Herz hat gewonnen. ❤️
Damals dachten wir: „Hier machen wir später mal einen Garten draus!“
(Spoiler Nummer 2: Auch das kam anders.)
Meistens kommt’s eben anders
Nach den USA ging’s erstmal nicht zurück in die Südsteiermark – sondern nach Leipzig, dann nach Shanghai (ja, wirklich!) und schließlich für ganze zehn Jahre in den Taunus bei Frankfurt.
Koffer packen wurde zum Sport, und Google Maps zum besten Freund.
Aber überall, wo wir waren, trafen wir unglaublich herzliche Menschen, die uns halfen, uns einzuleben. Diese Begegnungen haben mich geprägt – und in mir wuchs der Wunsch, irgendwann etwas von dieser Gastfreundschaft zurückzugeben.
Langsam verwandelte sich die Idee vom „Garten nebenan“ in meinem Kopf in ein Ferienhaus-Traumprojekt – eines, das genau diese Herzlichkeit weitergeben sollte. 🏡✨
Und dann wurde aus dem Traum Wirklichkeit
Eines Abends sagte ich zu meinem Mann:
„Du, ich hab da so ’ne Idee …“
(Er weiß, dass dieser Satz immer teuer oder aufregend endet.) 😄
Nach ein paar Gläsern Wein, etlichen Plänen und einer großen Portion Mut war klar: Wir machen’s!
Innerhalb eines Jahres stand „Das Wagnach“ bereit für die ersten Gäste. Aber vorher fehlte noch das Wichtigste: ein Name!
Die Suche nach DEM Namen
Ich überlegte tagelang – wollte etwas, das Heimat ausdrückt, aber auch Reiselust und Gastfreundschaft.
Nichts klang richtig. Kein Name hatte das gewisse Südsteiermark-Feeling.
Und dann kam die Familie ins Spiel – wie so oft, wenn’s ernst wird. 😄
Bei einem gemütlichen Abend mit meiner Schwester und meinem Schwager (natürlich mit einem Glas südsteirischem Wein 🍷) erzählte ich von meiner Namenssuche.
Plötzlich waren alle Feuer und Flamme, Handys gezückt, Wikipedia offen – und da war’s:
👉 „Wagnach“ – so hieß Wagna im 13. Jahrhundert!
Bedeutung: „Siedlung am Flussübergang.“
Und da hat’s Klick! gemacht.
Siedlung bedeutet für mich Heimat – weil hier unser Herz ist.
Flussübergang – weil es für mich auch Reisen, Ankommen und Weiterziehen bedeutet.
Perfekt!
So wurde „Das Wagnach“ geboren – unser kleines Stück Urlaubsglück mitten in der Südsteiermark. 🌿
Manche Träume brauchen Zeit, Geduld und den Mut, „Warum nicht?“ zu sagen. Und manchmal entsteht aus einer kleinen Wiese ein Ort, an dem Gäste ankommen, durchatmen und sich wie daheim fühlen dürfen.
Herzlich Willkommen im „Das Wagnach“!









